Technik für Umweltschutz - Messen. Regeln. Überwachen.
AFRISO bringt DNV GL zertifizierte Emissionsüberwachungsanlage (CEMS) für Schiffe auf den Markt
Gemäß MARPOL Annex VI und NOx Technical Code


Die Einführung der reduzierten Emissionsgrenzwerte für SOx in emissionskontrollierten Gebieten (ECAs) zum 01.01.2015 hat trotz langer Vorlaufzeit in diesem Jahr für einigen Wirbel in der Schifffahrtsindustrie gesorgt. Wer sich für eine Abgasreinigungsanlage, einen sogenannten Scrubber, entschieden hatte, um die neuen Regularien einhalten zu können, musste sehr schnell feststellen, dass ein Großteil der Arbeit und Investitionen in die Planung und den Einbau des Scrubbers einflossen. Jedoch, beim Konformitätsnachweis ist man auf einen vergleichsweise kleinen Teil der Gesamtanlage, die Emissionsüberwachungsanlage (CEMS), angewiesen.



Mit der neuen AFRISO Emissionsüberwachungsanlage CEMS MEA 3000 für Schiffe werden gemäß MARPOL Annex VI zum einen die aktuellen Werte von CO2 und SO2 im Rauchgas überwacht, zum anderen kann mit diesen Informationen der Scrubber optimal eingestellt und gesteuert werden.
Die neue Emissionsüberwachungsanlage CEMS MEA 3000 von AFRISO greift den aktuellen Trend zu mehr Überwachung, Analyse und Steuerung für eine effizientere Gesamtperformance in diversen Bereichen an Bord von Schiffen auf. Mit dem MEA 3000 werden gemäß MARPOL Annex VI zum einen die aktuellen Werte von CO2 und SO2 im Rauchgas überwacht, zum anderen kann mit diesen Informationen der Scrubber optimal eingestellt und gesteuert werden. Nur so lassen sich die aktuellen Emissionswerte bestimmen und die Einhaltung der Grenzwerte an jedem beliebigen Punkt der Reise nachweisen. Mit einer Confirmation of Compliance bestätigt der DNV GL, dass das System den Wunsch des Marinemarktes nach einer intelligenten Emissionsmessung erfüllt und den gesetzlichen Regelungen in MARPOL Annex VI und dem NOx Technical Code entspricht. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die experimentell und empirisch nachgewiesene minimale SO2-Auswaschung durch das System gelegt, sodass möglichst dauerhaft präzise Messungen gewährleistet sind.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass neben der Messgenauigkeit vor allem die Zuverlässigkeit des Systems ein wichtiges Merkmal ist. Um diese zu gewährleisten, muss die allgemeine Anfälligkeit für Verschmutzungen und der Wartungsaufwand möglichst gering gehalten werden. Besondere Produkteigenschaften tragen beim MEA 3000 hierfür Sorge. Die Sonde des MEA 3000 ist mit einem besonders großen Filter ausgestattet. Durch die große Aufnahmefläche können sich die Staub- und Schmutzpartikel besser verteilen und ein Verstopfen der Filterporen länger vermieden werden. Damit es gar nicht erst dazu kommt, kann das System optional mit einer 2-stufigen Rückspülung ausgestattet werden. Hierbei wird im ersten Schritt der Filter mit Druckluft gereinigt und im zweiten Schritt der Schmutz durch das Sondenrohr zurück in den Abgaskanal geblasen. Generell sind alle im MEA 3000 System integrierten Elemente so konzipiert, dass sie sich nach kurzer Einweisung auch vom Bordpersonal auseinanderbauen, reinigen oder komplett austauschen lassen. Dadurch kann die Ausfallzeit des Systems mit minimalem Aufwand äußerst gering gehalten werden.